Thema: Digitalisierung

Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Strombranche

Die zunehmend digitalisierte Energiewirtschaft sieht sich mit diversen Herausforderungen konfrontiert. Neue Player drängen in den Markt, aber auch etablierten Anbietern eröffnen sich neue Geschäftsmöglichkeiten. Wir werfen einen Blick auf die Digitalisierung in der Strombranche.

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Digitalisierung ist heute nicht mehr nur ein Schlagwort, sondern gehört immer häufiger zur integralen Betriebsstrategie von Unternehmen. Auch vor der Strombranche hat dieser Trend selbstverständlich nicht Halt gemacht. Der deutsche Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) nennt vier Haupttreiber der Digitalisierung in der Energiewirtschaft: neue Technologien (bspw. Big Data, Cloud, Mobile), neue Geschäftsprozesse- und Modelle, Kundennachfrage und Anbieterdruck, sowie energiewirtschaftliche Treiber (bspw. Smart Grid).

Stetig wachsender Digitalisierungsgrad

Gemäss einer Studie von KPMG zählte die Energiewirtschaft in Deutschland bereits 2015 zu den am meisten digitalisierten Branchen überhaupt. Und obschon der Strommarkt in der Schweiz noch nicht vollständig liberalisiert ist, hat die Energiewende auch in der hiesigen Branche die Digitalisierung voranschreiten lassen. Der Website digital.swiss ist etwa zu entnehmen, dass das Themenfeld Energie in der Schweiz einen Digitalisierungsgrad von bereits 43% aufweist (die Berechnungsweise dieser Zahl kann hier nachgelesen werden).

Am Beispiel von intelligenten Stromzählern (Smart Meter) lässt sich gut aufzeigen, wie Unternehmen der Energiebranche und auch Endkunden von der digitalen Entwicklung profitieren konnten. Seit Smart Meter am Markt etabliert sind, ist es bspw. möglich die Verbrauchsdaten automatisch abzurufen, ohne die Zähler vor Ort ablesen zu müssen. Somit kann der Verbrauch beinahe in Echtzeit eingesehen werden, womit bspw. versteckte Stromfresser unter Haushaltsgeräten entdeckt werden können.

Dezentralisierung und Datenschutz sind Schlüsselthemen

Ein weiteres gutes Beispiel für die Digitalisierung im Stromsektor ist der Trend hin zu einer Dezentralisierung von Stromerzeugungsanlagen. In der ganzen Schweiz sollen dereinst Solaranlagen auf Dachflächen von öffentlichen Gebäuden, Unternehmen sowie auch privaten Haushalten einen substantiellen Teil des Energiebedarfs abdecken können. Daraus ergeben sich jedoch auch Herausforderungen für das gesamte Versorgungssystem, denn die Erzeugung, die Verteilung und auch die Rückspeisung müssen intelligent und mit hoher Verfügbarkeit gesteuert werden. Dabei ist der sichere und effiziente Umgang mit grossen digitalen Datenmengen der Schlüssel zum Erfolg.

Wenn man von grossen Datenmengen spricht, dann spielt natürlich auch der Datenschutz eine wichtige Rolle. Durch neu entstehende Geschäftsfelder wie etwa im Bereich Smart Home sind Anbieter der Energiewirtschaft auch in der Pflicht, sorgsam mit personenbezogenen Daten umzugehen. Denn auch vor der Energiebranche macht die neue Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) nicht halt.

Neue Player drängen in den Markt

Die fortschreitende Digitalisierung ermöglicht auch Unternehmen aus ursprünglich fachfremden Geschäftsfeldern den Einstieg in die Energiebranche. So gibt es in Deutschland Beispiele von Unternehmen aus dem Detailhandel, die nach der vollständigen Marktliberalisierung in Deutschland in den Strommarkt eingestiegen sind. Und selbst der schwedische Möbelgigant IKEA greift mit seinen Solarpanels etablierte Player an.

Aber auch traditionellen Anbietern der Energiewirtschaft eröffnen sich durch den Digitalisierungstrend neue Möglichkeiten. Neue Märkte werden erschlossen und Technologien wie bspw. Plattformen genutzt. So dürfte es zum Beispiel spannend zu beobachten sein, wie sich bestehende Player im Energiemarkt mit neu eintretender Konkurrenz (etwa aus der Telekommunikationsindustrie) bspw. im aufstrebenden Markt rund um Smart Home messen werden.

Rahmenbedingungen für die Digitalisierung sind nötig

Die fortschreitende Digitalisierung erfordert aber auch zeitgemässe Gesetze und Regulierungen. Mit der Energiestrategie 2050 hat der Bund wichtige Meilensteine im Zuge der Energiewende gesetzt, zu denen auch Massnahmen im Rahmen der Digitalisierung gehören. Die gesamte Branche hat damit auch ganz neue Ansätze gewonnen. So kann die bevorstehende vollständige Öffnung des Strommarktes etablierte Elektrizitätsunternehmen zu mehr digitaler Innovation motivieren.

  • Text: Mauro Landolt , 13. Dezember 2018

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